Hautpflege für Männer ab 40: Was deine Haut jetzt wirklich braucht

Mit 20 konntest du dein Gesicht wahrscheinlich mit Duschgel waschen, drei Stunden schlafen und trotzdem halbwegs frisch aussehen.

Mit 40 funktioniert dieser Ansatz zunehmend schlechter.

Die Haut verändert sich mit dem Alter. Sie kann trockener wirken, verliert langsam an Elastizität und kleine Linien werden sichtbarer. Dazu kommen Dinge, die nichts mit dem Geburtsdatum auf deinem Ausweis zu tun haben: wenig Schlaf, Stress, Sonne, Alkohol, trockene Büroluft oder zu wenig Pflege.

Die gute Nachricht: Du brauchst deshalb keine zehn Produkte im Badezimmer.

Eine gute Hautpflege für Männer ab 40 kann erstaunlich einfach sein.

 

Was verändert sich bei Männerhaut ab 40?

Männerhaut ist im Durchschnitt etwas dicker und produziert mehr Talg als Frauenhaut. Trotzdem bleiben auch Männer von Hautalterung nicht verschont.

Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich verschiedene Prozesse in der Haut. Sie speichert Feuchtigkeit weniger effektiv und wirkt dadurch schneller trocken oder müde. Gleichzeitig werden Kollagen und Elastin nach und nach abgebaut.

Das kann sich unter anderem zeigen durch:

  • trockenere oder rauere Haut

  • erste oder stärkere Falten

  • Linien rund um Augen und Stirn

  • müder wirkende Augenpartien

  • weniger gleichmäßigen Teint

  • Spannungsgefühl nach dem Waschen

  • stärkere Reaktion auf Sonne und trockene Luft

Dabei gibt es keinen magischen Moment am 40. Geburtstag.

Die Veränderungen passieren schleichend. Deshalb lohnt es sich, früh eine einfache Routine aufzubauen, die man tatsächlich jeden Tag durchzieht.

 

Wie viele Pflegeprodukte braucht ein Mann ab 40?

Weniger als viele denken.

Eine vernünftige Routine lässt sich grundsätzlich auf drei Schritte reduzieren:

Reinigen. Pflegen. Schützen.

Morgens brauchst du dafür nur wenige Minuten. Abends sogar noch weniger.

Der wichtigste Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Hautpflegeroutine ist ohnehin selten die Anzahl der Produkte.

Es ist die Konsequenz.

Drei Produkte, die du regelmäßig benutzt, bringen dir mehr als zwölf Flaschen, die nach zwei Wochen im Badezimmerschrank verschwinden.

 

Schritt 1: Das Gesicht richtig reinigen

Viele Männer benutzen zum Waschen des Gesichts weiterhin normales Duschgel oder Handseife.

Das ist bequem – aber nicht unbedingt ideal.

Produkte für den Körper sind häufig stärker auf Reinigung als auf die Bedürfnisse der Gesichtshaut ausgelegt. Danach kann sich die Haut trocken oder gespannt anfühlen.

Eine milde Gesichtsreinigung entfernt dagegen:

  • überschüssigen Talg

  • Schweiß

  • Schmutz

  • Rückstände von Pflegeprodukten

  • Partikel, die sich über den Tag auf der Haut ablagern

Vor allem abends ist die Reinigung sinnvoll.

Morgens reicht je nach Hauttyp teilweise auch Wasser oder eine sehr sanfte Reinigung.

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Schritt 2: Feuchtigkeit wird wichtiger

Einer der größten Fehler bei Männerhaut ist die Annahme:

Meine Haut ist etwas fettig, also brauche ich keine Gesichtscreme.

Fett und Feuchtigkeit sind nicht dasselbe.

Auch ölige Haut kann zu wenig Feuchtigkeit enthalten.

Eine gute Gesichtscreme soll deshalb nicht unbedingt möglichst reichhaltig sein. Gerade Männer bevorzugen häufig leichte Texturen, die schnell einziehen und keinen glänzenden Film hinterlassen.

Interessante Inhaltsstoffe sind beispielsweise Niacinamid, Ceramide und Hyaluronsäure.

 

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Schritt 3: Die Augenpartie nicht ignorieren

Wenn Männer anfangen, sich für Hautpflege zu interessieren, liegt das erstaunlich häufig an den Augen.

  • Dunkle Augenringe.

  • Geschwollene Augen.

  • Feine Linien.

Oder der klassische Blick am Montagmorgen, der aussieht, als wäre das Wochenende deutlich anstrengender gewesen, als man zugeben möchte.

Die Haut rund um die Augen ist dünner als an vielen anderen Stellen im Gesicht. Veränderungen und Müdigkeit fallen hier deshalb besonders schnell auf.

Eine leichte Augenpflege kann diesen Bereich gezielt mit Feuchtigkeit versorgen.

In Augenprodukten findet man beispielsweise häufig Koffein und Peptide.

Koffein ist besonders beliebt in Produkten für müde wirkende Augenpartien, während Peptide in moderner Hautpflege häufig in Formulierungen eingesetzt werden, die auf ein gepflegteres und glatter wirkendes Hautbild abzielen.

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AnswerFAQ: Hautpflege für Männer ab 40

 

Welche Gesichtscreme ist für Männer ab 40 geeignet?

Eine gute Gesichtscreme sollte vor allem zum eigenen Hauttyp passen und ausreichend Feuchtigkeit liefern. Inhaltsstoffe wie Niacinamid, Ceramide oder Hyaluronsäure sind häufig Bestandteil moderner Feuchtigkeitspflege.

 

Sollte ein Mann mit 40 Augencreme benutzen?

Eine Augencreme ist kein Muss, kann aber sinnvoll sein, wenn die Augenpartie trocken, müde oder besonders pflegebedürftig wirkt.

 

Was hilft gegen Falten bei Männern ab 40?

Hautalterung lässt sich nicht stoppen. Eine gute Hautpflegeroutine, ausreichend Feuchtigkeit und insbesondere konsequenter UV-Schutz können aber dazu beitragen, die Haut möglichst gepflegt zu halten und vor vorzeitiger lichtbedingter Hautalterung zu schützen.

 

Wie oft sollten Männer ab 40 Gesichtscreme benutzen?

Für die meisten Männer bietet sich eine Anwendung morgens und abends nach der Reinigung an. Wie häufig eine Creme benötigt wird, hängt jedoch auch vom Hauttyp und der verwendeten Formulierung ab.

 

Ist Männerhautpflege wirklich anders als Frauenhautpflege?

Die grundlegenden Bedürfnisse der Haut sind ähnlich. Männerhaut unterscheidet sich jedoch unter anderem hinsichtlich Hautdicke, Talgproduktion und Bartwuchs. Entscheidend ist letztlich weniger das Geschlecht auf der Verpackung als eine Formulierung, die zum eigenen Hauttyp und den eigenen Bedürfnissen passt.

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